Lachen und Politik đŸ˜ƒđŸ‘šâ€đŸ’ŒđŸ‘©â€đŸ’Œ

„Ich habe kaum einen Tag in der Politik, an dem ich nicht lache.“

(Angela Merkel)

Einerseits schön, das spricht fĂŒr ein ausgeglichenes GemĂŒt. Andererseits bleibt mir bei den Nachrichten oder der Performance mancher Politiker das Lachen oft im Halse stecken.

Einsame Entscheidungen? 🐱

Trifft man wichtige Entscheidungen nicht immer einsam? Vielleicht nach Beratung oder sogar Druck von außen – aber doch einsam.

Letztlich ist man jedenfalls oft allein, wenn man mit den Folgen von ihnen umgehen muss – oder fĂŒhlt sich vielleicht auch nur so.

Keine Ahnung.

Jede Entscheidung verĂ€ndert einen jedenfalls ein StĂŒck weit.

GlĂŒcklich einfach so đŸ˜Š

… bin ich manchmal. Die letzten Tage zum Beispiel. Ohne besonderen Grund oder sogar entgegen aller Ă€ußeren Zeichen. Genauso, wie ich manchmal einfach so traurig bin.

Habe ich neulich mit meinen SchĂŒlern drĂŒber gesprochen. Die kennen diese GefĂŒhlszustĂ€nde auch. Scheint etwas Menschliches zu sein. Kann man natĂŒrlich analysieren. Kann es aber auch lassen. Ziehe ich vor.

Noch einmal op Jöck und dann ist Fastenzeit đŸ„ł

Gehe heute auf Faschingsumzug und danach tanzen.

Ab morgen beginnt fĂŒr mich dann die Fastenzeit: Ich werde sechs Wochen (die Sonntage ausgenommen, da hat mich eine katholische Freundin berichtigt) auf Fleisch und Alkohol verzichten. Mache ich seit Jahren, mal mehr, mal weniger streng und tut mir einfach gut.

FrĂŒher habe ich auch noch auf Schokolade verzichtet, aber das schaffe ich nicht: Alkohol oder Schokolode brauche ich dann doch manchmal …

Ich weiß, Heilfasten, Intervallfasten usw. ist gerade eh „in“. Dazu möchte ich den Dalai Lama zitieren, der mal meinte, er verstehe nicht, warum westliche Promis und Normalos solch einen Run auf fernöstliche Praktiken wie Yoga, Qi Gong usw. machen, dabei hĂ€tten wir doch selbst schöne Traditionen der Meditation zum Beispiel im Kloster und der besonnenen Lebensweise. Tja …

So abwertend denke ich nicht đŸ˜ƒđŸŒ€

… dachte ich gestern Abend, als meine Eltern gegangen waren. Sie hatten mehrfach meine neue Wohnung gelobt und gleichzeitig betont, wie viel besser sie als die alte sei. Und dabei die alte Wohnung in allen Einzelheiten niedergemacht. Dabei hatten sie damals die alte Wohnung im Vergleich zu meinem Haus gelobt.

Das gefĂ€llt mir aus mehreren GrĂŒnden nicht: Ich kann offenkundig dem Urteilsvermögen meiner Eltern nicht trauen. Ich finde, es bringt nichts, die Vergangenheit mieszureden. Die alte Wohnung, in der ich auch eine schöne Zeit hatte, wird dadurch diskreditiert. Letzteres habe ich auch gesagt.

Zumindest meine Mutter redet von meinem Exmann im Vergleich zu meinem neuen Mann auch so.

Ich möchte aber weder die Zeit in meiner erste Ehe noch in meiner alten Wohnung so einseitig schwarzmalen. Ich habe an beides viele schöne Erinnerungen.

Überhaupt habe ich, das habe ich gestern wieder gedacht, eine gewisse Begabung zum GlĂŒcklichsein: Ich gucke weder mit Zorn noch mit Wehmut zurĂŒck und ich gucke voller Zuversicht nach vorne und ich genieße den Moment. – Das versuche ich meinen Kindern auch zu vermitteln, denn diese FĂ€higkeit ist viel wert.