Wie kann man ein zufriedener Mensch werden?

https://www.brigitte.de/liebe/persoenlichkeit/psychologie–hirnforscher-verraet-6-faktoren–die-langfristig-gluecklich-machen-13361950.html

Das ist die Antwort eines Hirnforschers.

Meine eigenen Antworten lauten:

1. Fähigkeit, dankbar zu sein

2. Fähigkeit, mit Herausforderungen konstruktiv umzugehen

3. Wille, regelmäßig Neues auszuprobieren oder zu (er)lernen

4. Regelmäßige Bewegung

5. Kontakt zur Natur

Von Liebe getragen

… werde ich. Das denke ich oft. Von meinen Kindern, meinem Mann, meinen Eltern, meinen Freunden, meinen Schülern.💟

Habe mir ja ein Klavier plus Hocker bestellt, wie ihr wisst, der Paketbote hat sich aber geweigert/hätte es allein auch kaum geschafft, die Pakete in den zweiten Stock zu tragen. 🎹

Da habe ich kurz entschlossen, eine Nachricht an einen Exschüler – Typ baumlanger Kerl – abgesetzt und kurz darauf stand er mit seinem Zwillingsbruder vor der Tür (die beiden wohnen um die Ecke) und transportierten die Sachen nach oben. 🦸🏻‍♂️🦸🏻‍♂️

Für mich soll’s rote Rosen regnen 🌹🌹🌹 – Ich möchte kühn träumen und leidenschaftlich leben

… aber hallo! Was auch sonst?! Drunter mache ich es nicht.

Zur Erklärung für meinen „Größenwahn“. Eine Kollegin meinte neulich zu mir ironisch: „Das Leben ist kein Wunschkonzert.“ (Es ging darum, dass ich auf keinen Fall Corona in den Ferien kriegen wollte, was wie ihr wisst, dann dich passiert ist.)

Darauf ich provokativ: „Doch.“ Wollte damit sagen, ich will mir Dinge wünschen dürfen und nicht immer demütig in Asche gehen müssen, sondern kühn träumen und leidenschaftlich leben.

Darauf sie lachend: „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ oder was . Und ich: „Genau so. Das sollen sie auch an meiner Beerdigung mal spielen.“ B2erfigung

Nirgends wird so viel gelogen

… wie auf Instagram. Heute behauptete eine Bloggerin, die krank mit Corona im Bett liegt ohne Not, sie trage #nomakeup, obwohl sie ganz offensichtlich Wimperntusche trug.

Halten uns so Leute für blöd? Don’t fool us, wollte ich kommentieren mit einem Zwinkersmiley (ich mag die Bloggerin), doch die Kommentare waren schon geschlossen.

Letztlich soll natürlich jeder nach seiner Façon glücklich werden, im Netz und auch sonst: Man muss sich nur klarmachen, dass einen auf Insta und Co. Hunderte, Tausende oder sogar Millionen dabei beobachten, wie man schwindelt, was das Makeup anbelangt, oder wie man sich sein Greisinnengesicht so lange und kunstvoll mit zentimeterdickem Makeup bearbeiten und die spärlichen Haupthaare eindrehen, aufbauschen und festsprayen lässt, bis aus einer unscheinbaren alten Frau äußerlich eine exaltierte Hollywooddiva geworden ist.

Oder man lässt alle darüber grübeln, ob man nun locker, selbstbewusst, narzisstisch oder doch einfach nur in der Midlifecrisis ist, wenn man wie Heidi Klum nahezu jeden Tag seinen nackten Hintern, seine Boobies und neuerdings auch ein rhythmisch wippendes Schambein in die Kamera hält und sich dabei lasziv die Lippen leckt. Kommentare sind auch hier natürlich gesperrt.

Heidi habe ich inzwischen blockiert. Man kriegt ja oft auch Blogs vogeschlagen, denen man gar nicht folgt. Da versuche ich Blogs, die mich nerven, im Sinne meiner Psychohygiene zu blockieren und entdecke aber auch gerne Neues: vieles finde ich witzig, goldig und manches inspirierend: Ich bin ja auf Insta unter den Hashtags #womensupportingwomen #proage #gonatural und #silversisters gelandet und habe da schon viele sehr inspirierende Frauen kennengelernt.

Wie immer gilt auch für Social Media: Es liegt an uns, was wir daraus machen.

Die große Kate

Ich lese gerade mal wieder die von ihr sehr unterhaltsam geschriebene Autobiografie der großartigen Katharine Hepburn, die seit meiner Kindheit ein Vorbild für mich ist.

Schon als Mädchen spürte ich in ihren Filmrollen, dass diese Frau nicht nur eine großartige Schauspielerin , sondern auch eine herrlich eigenwilliger Charakter und eine Feministin par excellence ist.