Überlegungen zur Angst

Ich war in meinem Leben schon oft vor Angst gelähmt: als ich in Kindergarten und Grundschule gemobbt wurde, vor meiner Fahrprüfung, die letzten Jahre meiner ersten Ehe.

Ich habe mich dann immer totgestellt. Das war meine persönliche Alternative zu „fight or flight“ und sie hat immerhin dafür gesorgt, dass ich überlebt habe.

Inzwischen stelle ich bei mir fest, dass ich weitgehend angstfrei bin. Wenn es um meine Kinder, meinen Mann, meine Eltern geht, um meinen Job (vgl. die Vorfälle im Februar), verspüre ich manchmal den Luftzug der Angst. Aber in Maßen und sie lähmt mich nicht.

Corona macht mir zum Beispiel keine Angst mehr.

Insgesamt verspüre ich seit der Lebensmitte viel öfter Wut als Angst. Zorn über Ungerechtigkeit beispielsweise. Das gefällt mir, denn während Angst lähmt (zumindest mich), treibt mich Wut zum Handeln an.

Veröffentlicht von Verwandlerin

In der Verwandlung begriffen. Mein Motto: Panta rhei - alles fließt. https://dennallesfliesst.home.blog/

2 Kommentare zu „Überlegungen zur Angst

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