Das innere Kind in den Arm nehmen đŸ€±đŸ»

Durch Zufall habe ich eine gute Übung entdeckt, wie man sein inneres Kind trösten kann, wenn es gerade mal verzweifelt ist.

Ich habe neulich meinem Mann eine heulende Whats App Nachricht auf Band gesprochen. Und habe die dann selber nochmal abgehört. Und da wurde ich von einer Welle von MitgefĂŒhl fĂŒr dieses innere Kind, das sich da Ă€ußert, ergriffen. Und ich konnte mich dann selbst trösten und liebevoll mit all meinen Komplexen und traurigen Erfahrungen, die dieses innere Kind* gemacht hat, umgehen und mich wieder aufbauen und stĂ€rken. Den Trost von meinem Mann brauchte ich nicht mehr.

*Mit innerem Kind meine ich den hilflosen und verletzlichen Anteil meiner Persönlichkeit, ungeachtet dessen, dass ich viele Erfahrungen der Hilflosigkeit erst als Erwachsene gemacht habe.

Ich glaube, seine verzweifelten Gedanken laut auf Band oder Datei zu sprechen und sich dann zuzuhören und zu trösten, könnte eine gute Übung sein, um liebevoll mit seinem inneren Kind umzugehen und sich nicht noch fĂŒr seine eigene SchwĂ€che fertig zu machen oder in der Hilflosigkeit zu verharren.

Veröffentlicht von Verwandlerin

In der Verwandlung begriffen. Mein Motto: Panta rhei - alles fließt. https://dennallesfliesst.home.blog/

3 Kommentare zu „Das innere Kind in den Arm nehmen đŸ€±đŸ»

  1. Interessant!

    Mir persönlich diente schon immer das Tagebuch bzw. von mir Geschriebenes als solcher Spiegel, der sehr wertvoll war. Als ich als sehr junge Mama den Wunsch hatte aus dem Leben zu scheiden, der immer drĂ€ngender wurde, schrieb ich Abschiedsbriefe. Nachdem ich diese mit ein wenig Zeitabstand noch einmal las, lag es glasklar vor mir: Nichts wĂŒrde sich durch meinen Tod Ă€ndern. Ich kann die anderen nicht Ă€ndern. Und es gibt nur eine einzige Möglichkeit, mir selbst zu helfen, nĂ€mlich mich aufzumachen und mein eigenes Leben zu leben, das hinter mir zu lassen, das mir beigebracht worden war, weil es mich krank machte und hielt.

    Was das Innere Kind angeht, brauchte ich relativ lange bis ich verstand und es auch umzusetzen in der Lage war, dass ich selbst es bei der Hand nehmen kann und muss (wer sollte es sonst tun, ohne mich in die AbhĂ€ngigkeit zu fĂŒhren?) und gut fĂŒr es sorgen. Aber es scheint mir ein ganz wichtiger Punkt im Leben, wo es gelingt damit zu beginnen, weil man es verstanden hat.

    GefÀllt 1 Person

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