Es ist erstaunlich đź‘«

… , was fĂĽr einen Unterschied es macht, wenn man als geschiedene Eltern an einem Strang zieht.

Seit meine Tochter merkt, dass der Papa sich wieder kümmert, ist es so, als wäre er wieder da. Und dadurch spielt er bei ihren Entscheidungen wieder eine Rolle. Ich habe jetzt Unterstützung dabei, wichtige Dinge durchzusetzen.

Mein Exmann kann ziemlich „furchteinflößend“ sein, wenn er wĂĽtend ist. Salopp gesprochen: Ich habe den „bad cop“ wieder im Boot und muss nicht alleine „good cop, bad cop“ spielen. Ich bin ein lausiger „bad cop“ …

Um dem „Stress“ mit dem Papa zu entgehen, wird jetzt manches zähneknirschend gemacht, was vorher nicht gemacht wurde.

Ich bin wieder zu zweit in der Erziehung, hurra!

Zu den Kommentaren: Ihr habt – aufgrund fehlender Infos zwangsläufig – keine Ahnung, wie der genaue Sachverhalt ist. Und ich habe mich mit „furchteinflößend“ vermutlich irrefĂĽhrend ausgedrĂĽckt. Meine Tochter hat keine Angst vor ihrem Vater, sondern sie scheut die Konfrontation, sie will keinen „Stress“.

Fakt ist, ich bin froh, dass mein Exmann wieder im Boot ist.

Und natürlich finde ich seine Art nicht toll, sonst wäre ich ja mit ihm zusammengeblieben. Aber ich bin auch keine Mutter ohne Fehl und Tadel und unsere Tochter ist gerade in einer schwierigen Phase, in der jede familiäre und professionelle Unterstützung hilfreich ist. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, um meine Tochter zu schützen, aber so ist es einfach. Ich hoffe, alle Beteiligten werden an dieser Aufgabe wachsen.

Veröffentlicht von Verwandlerin

In der Verwandlung begriffen. Mein Motto: Panta rhei - alles flieĂźt. https://dennallesfliesst.home.blog/

11 Kommentare zu „Es ist erstaunlich đź‘«

      1. Es ist sehr erfreulich was du schreibst.
        Mutter und Vater sind im Leben eines Kindes wichtig.
        Nur, hätte ich mir fĂĽr meine Tochter keinen „furchteinflößenen“ Vater gewĂĽnscht und hätte es vermutlich, nein ganz sicher nicht zugelassen.
        Alles Liebe – alles Gute –
        bleibt gesund und glĂĽcklich!
        Segen!
        M.M.

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      2. Ist halt ein wenig cholerisch, aber nur aus Sorge. Ist nicht gewalttätig oder so.
        Aber ich kam mit der Art nicht klar und habe ihn deshalb auch verlassen.
        Dennoch ist er manchmal mit seiner pädagogisch wenig wertvollen Art hilfreich, um wichtige Dinge durchzusetzen, einfach, weil man Ärger mit ihm vermeiden will. Ist bitter, aber wahr. Ist leider teilweise wirksamer als Argumente oder Einsicht.

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    1. Ja, ist nicht Angst, ist Vermeiden von Auseinandersetzung. Und Auseinandersetzung und Reiben an Autoritäten reiben ist in der Pubertät wichtig.
      Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrĂĽckt …
      Und ja, ich finde seine Art nicht gut, aber er ist schon konstruktiver und verständnisvoller als früher.

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