Schade eigentlich

…, dass es so gelaufen ist: Zerbrochene Ehe. Geschwister nach der Trennung mitgetrennt. Kein Kontakt mehr Vater/Tochter. Tochter gerade in Lebens- und Schulkrise.

Ich habe alles versucht, in der Ehe und auch jetzt mit meiner Tochter.

Weiß auch nicht, was ich groß noch machen soll: professionelle Unterstützung haben wir uns geholt, der Vater ist wieder mit im Boot. (Ersteres von der Tochter unterstützt und erwünscht, letzteres vorerst von ihr nicht akzeptiert.) Jetzt heißt es: weitermachen und hoffen, dass was hilft. Würde sehr gerne einfach heulen und mir die Decke über den Kopf ziehen und mich verkriechen.

Stattdessen gehe ich arbeiten und freue mich, dass wenigstens da alles gut läuft. Ohne meinem Job wäre ich schon durchgedreht.

Veröffentlicht von Verwandlerin

In der Verwandlung begriffen. Mein Motto: Panta rhei - alles fließt. https://dennallesfliesst.home.blog/

8 Kommentare zu „Schade eigentlich

  1. Weinen ist manchmal gut und wichtig. Das habe ich schmerzlich gelernt, nachdem ich sehr lange nicht mehr weinen konnte.
    Ansonsten: einen Schritt nach dem anderen weitergehen – gleich wie lang der Weg auch scheint. Solange wir da sind, geht es weiter, gleich ob im Dunkeln oder im Licht. Und es werden immer wieder Menschen auftauchen, die helfen. Niemand ist wirklich allein – wir fühlen uns oft nur so.
    🍀💚🌈

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  2. Wir haben vielleicht manchmal auch zu schöne Bilder im Kopf von dem, wie es sein sollte. Eine Trennung ist am Ende so normal, wie Beziehungen, die halten. Warum sich darüber grämen? Meine Eltern hätten sich besser getrennt, als ich noch klein war. So habe ich als Kind eine Horror-Ehe durchleben müssen – tja, auch nicht so toll… Und: Wenn heute etwas nicht geht – vielleicht klappt es später? Wir dürfen nie den Fehler machen, unsere Vorstellungen – und sind sie noch so gut gemeint – durchsetzen zu wollen. Wahrscheinlich findet Deine Tochter einen Weg, der für sie richtig ist. Zeit genug, denke ich, ist auch dafür.

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    1. Ja.
      Sie ist ja schon vom Gymnasium runter. Ich verlange keinen besonderen Ehrgeiz oder so. Nur dass sie täglich in die Schule geht. Trotz Identitätskrise.
      Aber ja, ich denke auch, sie wird ihren Weg gehen. Ich hoffe es zumindest. Zumindest haben wir trotz allem einen guten Draht zueinander.

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  3. Liebe Marion, tröstlich ist, dass Kinder durch eine Scheidung viel lernen: eine schlimme Situation zu verändern statt auszuharren, selbständig werden, einander Sorge tragen, Verantwortung übernehmen, Stärke entwickeln. Ich habe das mit meinem Sohn erlebt. Trotz Pubertät wurde unsere Beziehung gerade durch die Scheidung eine besondere, da wir aufeinander angewiesen waren. Alles Liebe, Elisa

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    1. Danke für deine tröstenden Worte.
      Das,Verhältnis zu meiner Tochter ist auch gut. Zu meinem Sohn, der beim Vater lebt, übrigens auch.
      Und ja, sie sind sehr reif und reflektiert für ihr Alter.

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