Vorbild sein

Als Lehrer:in ist man immer auch Vorbild, ob man nun will oder nicht. Das ist mir in den letzten Jahren sehr bewusst geworden.

Wenn die da eine durchaus attraktive, selbstbewusste; übergewichtige Endvierzigerin vor sich haben, die offen über ihr Leben als alleinerziehende Mutter einer offen lesbischen, depressiven Tochter spricht (meine Tochter supportet diese Offenheit). Die in zweiter Ehe mit einem Moslem mit marrokanischem Migratonshintergrund verheiratet ist, in dem sie – spät, aber immerhin – ihre große Liebe gefunden hat. Die ein enges Verhältnis zu ihrem begabten, aber cholerischen Sohn hat, obwohl dieser sich entschieden hat, beim Vater zu leben und den alle aus der Schule kennen und der dieses Jahr sein Abi als Jahrgangsbester gerockt hat, während seine Schwester nur dank großem Kraftaufwand in Mathe das Schuljahr bestanden hat.

Die Lehrerin selbst hat ihre Depressionen seit ihrer Scheidung im Griff und kümmert sich als Mentorin um Schüler und Schülerinnen mit Problemen. (P.S. Heute ist siebter Jahrestag meiner Trennung von meinem Exmann.)

Das alles macht was mit den Schüler:innen. Sie sehen an einer Person, die sie aus ihrem Alltag kennen, was so alles möglich ist.

Veröffentlicht von Verwandlerin

In der Verwandlung begriffen. Mein Motto: Panta rhei - alles fließt. https://dennallesfliesst.home.blog/

6 Kommentare zu „Vorbild sein

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