Danke an euch alle!!!

Ihr Lieben, da ich meine Blogseite Ende des Jahres vom Handy, das völlig überladen ist, löschen musste und mit der App auf dem Tablet noch nicht optimal klargekommen bin, habe ich leider erst jetzt gesehen, welch hilfreichen Kommentare ihr mir unter meine Beiträge geschrieben habt.

Danke dafür! Ich gehöre ja nachwievor zu den Menschen, die den Austausch hier auf WordPress sehr schätzen. Ich habe eben auch Antworten zu euren Kommentaren geschrieben.

Zum Nachdenken haben mich insbesondere eure Äußerungen, ich solle nicht zu streng mit mir sein, gebracht und der Hinweis, dass manche meiner Bewältigungsstrategien nicht zusammenpassen.

Ja, da ist was dran. Ich bin in einer kleinen Krise und wäre oft gerne ein anderer Mensch (gelassen, diszipliniert, distanziert gegenüber schwierigen Mitmenschen, ganz bei mir selbst), aber de facto bin ich halt emotional, temperamentvoll, dem Nichtstun und dem Eskapismus verhaftet. Und letztlich rettet mich dieser Eskapismus und die anderen kleinen Dinge dann auch immer vor der Trübsal. Vielleicht sollte ich einfach akzeptieren, dass ich eben emotionaler bin als andere und ein großes Bedürfnis nach Freizeit habe, die ich je nach Laune mit Lesen, Serien oder Schreiben fülle.

Vielen Dank nochmal an euch alle für eure wertvollen Gedankenanregungen!

Veröffentlicht von Verwandlerin

In der Verwandlung begriffen. Mein Motto: Panta rhei - alles fließt. https://dennallesfliesst.home.blog/

9 Kommentare zu „Danke an euch alle!!!

  1. Als ich aus dem Berufsleben ausschied und meine Kinder ihr eigenes Leben lebten, bemerkte ich, wie schön es doch ist, den ganzen Tag (Frei)Zeit zu haben, die ich füllen kann, wie ich will. Andere denken, ich sei faul oder erlebe nichts, aber das STIMMT EINFACH NICHT. Endlich fand ich heraus, dass ich ein gutes Leben habe, auch wenn ich mich von anderen unterschied und anderes tat (oder nicht tat“ als andere. Und ich war und bin nicht allein. Aus dem Hamsterrad ausgestiegen sind noch viel mehr Menschen und auf manche von ihnen treffe ich jetzt. Wir haben uns viel zu erzählen….Passt das jetzt eigentlich zu dem, was Du geschrieben hast?

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    1. Es passt und es passt wieder nicht, liebe Regine. Ich bin ja im Alltag alleinerziehend und muss derzeit Vollzeit arbeiten, um alle durchzubringen. Ich habe somit nicht die Freiheit, meinen Alltag selbst zu strukturieren, nur in den Ferien, in denen ich allerdings auch meistens korrigieren muss. Trotzdem bemühe ich mich natürlich, nicht nur im Hamsterrad zu sein. Ist halt mit einem Sohn in akuter Lebenskrise und einer depressiven Tochter nicht immer leicht…

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      1. Ja, ich weiß und ich erinnere mich noch genau an die Zeiten, in denen meine Kinder klein, die Ehe und der Beruf (Lehrerin in einer Förderschule) mich so forderten, dass ich nicht mehr aus noch ein wusste.
        Daran denke ich manchmal, wenn ich Deine Texte lese. Eigentlich wollte ich Dich nur ermuntern, weiterhin zu lesen und Filme zu gucken oder ab und zu gar nichts zu tun und das mit einem guten Gefühl, auch wenn das Gewissen immer wieder mahnt, daran zu denken, wie viel noch zu tun sei.
        Aber ich weiß natürlich auch, dass Dir das momentan nicht wirklich weiter hilft. 💝🙋‍♀️

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  2. Liebe Marion, ich finde auch, dass Du zu streng bist mit Dir selbst. Deine Emotionalität ist doch meistens etwas Wunderbares – denk nur an die Breite deines Erlebens. Du bist nun mal keine „graue Maus“! Wenn Du nicht einem perfektionistischen Bild Deiner selbst nacheiferst, sondern Dich voll und ganz akzeptieren kannst, so wie Du bist, dann wirst Du Dich wesentlich freier fühlen, davon bin ich überzeugt. Deine Anforderungen an Dich selbst machen Dir nur das Leben schwer. Das tut mir leid für Dich. Mit vielen guten, unterstützenden Gedanken, Deine Elisa💜

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    1. Danke, das ist sehr lieb. Mein konkretes Problem ist derzeit, dass meine neuen Vorgesetzten, die ich seit ein paar Jahren habe, mit meiner Art oft nicht klarkommen und mich das spüren lassen. Früher war das gar kein Problem an meinem Arbeitsplatz.

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      1. Liebe Marion, das ist schwer zu ertragen, das verstehe ich gut. Hoffentlich lässt sich dies bald ändern. Nebst vorbildlichen, tollen Chefs und Chefinnen, hatte ich ein einziges Mal in meinem Leben eine Chefin, die mir das Leben unglaublich schwer machte und mein Selbstbewusstsein in kurzer Zeit erschreckend aushöhlte. Das Ganze dauerte eigentlich viel zu lange. Doch dann führte ausgerechnet diese schwierige Lage zu meinem Traumjob und ich realisierte, dass ausgerechnet sie mir unbewusst dazu verholfen hatte. „Gott schreibt auch auf krummen Wegen gerade“, pflegte eine meiner Tanten zu sagen. Das stimmt! Ich wünsche Dir von Herzen guten Mut und eine baldige Veränderung! Elisa

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