Man muss einfach irgendwo anfangen 🤸🏻‍♀️🍅🍵

…, dann bringt man die Dinge ins Rollen. Das zeigt sich am Schreibtisch, im Haushalt und eben auch bei der Fitness/Gesundheitsfürsorge.

Seit ich Stretching mache, habe ich wieder mehr Lust auf Gemüse statt Pizza und auf Pfefferminztee statt Kaffee. Vermutlich, weil mein Körperbewusstsein gestiegen ist. Es hängt eben alles mit allem zusammen.

Psychologisches Theater #Schillerzitate

„Man nehme dieses Schauspiel für nichts anders [sic!] als eine dramatische Geschichte, die die Vorteile der dramatischen Methode, die Seele gleichsam bei ihren geheimsten Operationen zu ertappen, benutzt […].“

(Schillers „Vorrede“ zu seinen „Räubern“, bei deren Uraufführung in Mannheim die Damen reihenweise wie später bei den Beatles oder Robbie Williams in Ohnmacht fielen)

Dieser psychologische Ansatz gefällt mir bei Schillers Dramen ausnehmend gut, er macht die Figuren auch heute noch lebendig.

Der Allumfasser #Faustzitate

„Wer darf ihn nennen?

Und wer bekennen:

Ich glaub ihn.

Wer empfinden

Und sich unterwinden

Zu sagen: ich glaub‘ ihn nicht?

Der Allumfasser,

Der Allerhalter,

Fasst und erhält er nicht

Dich, mich, sich selbst?“

(Faust zu Gretchen auf die berühmte, als „Gretchenfrage“, das heißt, als die entscheidende Frage, sprichwörtlich gewordene Frage: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“; Goethe: „Faust. Der Tragödie Erster Teil)

Goethe formuliert hier seine spezifische Form des Gottesglaubens: Er war Pantheist. Das heißt, er glaubte, man könne Gott in der Natur erfahren, in dem, was er geschaffen hat.

Das christliche Personal im „Faust“ bat er selbst als symbolisch zu verstehen. Was sich spätestens in der letzten Szene zeigt, wenn die Kindsmörderin Gretchen vom Himmel als („gerettet!“) empfangen wird.

Eine bigotte Welt, in der Mädchen, die unehelich schwanger wurden, aus Verzweiflung ihre Säuglinge umbrachten (Gretchen geht auf einen historischen Fall zurück, der Goethe beschäftigte) – war nicht die Welt, in der sich Goethe seinen Himmel und seinen Gott dachte, der mit Mephisto die berühmte Faustwette abschloss.

Hm …

Also allen, die das Virus als Chance zur Selbsteinkehr, als Strafe für die westliche Gesellschaft, als Zurückschlagen der Natur oder Ähnliches sehen – sei gesagt: Ich teile eure Meinung nicht.

Aber vielleicht hilft es manchem, dem Ganzen einen Sinn abzugewinnen.

Ich persönlich glaube nicht, dass die Welt dadurch ein besserer Ort oder mein Leben sinnvoller wird.

Ich habe die Welt und mein Leben vorher auch schon geliebt.

Passt auf euch auf!

Was ausprobieren 🍠🍅🍝

… werde ich diese Woche. Es fing gestern mit dem Stretching an und geht heute mit neuen Rezepten weiter: Werde was aus meinem Veggie-Kochbuch testen oder mich zumindest davon inspirieren lassen. (Bin ja nicht so der Rezeptenachkocher.)

Habe gestern schon Frühlingszwiebeln, Zucchini, Aubergine und Tomaten gekauft.

Dazu lecker Bandnudeln und Gouda. Schleck.