Fünf Tage verplant?

https://www.eltern.de/amp/kleinkind/entwicklung/kinder-foerdern–lieb-gemeinter-fehler-schadet-kindern-ein-leben-lang-12522424.html?dicbo=v2-b8f71f024ee8b0b7da1d91efaacba596

Dieser Artikel nimmt kritisch die totale Freizeitverplanung von Kindern, die im Rahmen gut gemeinter elterlicher Förderung entstehen kann, unter die Lupe.

Ich erinnere mich deutlich an ein Gespräch bei uns im Wohnzimmer vor ein paar Jahren, als eine Freundin meines Sohnes es wagte, mir ins Gesicht zu sagen, ihre Mutter meine, wir fördern ihn nicht genug.

Darauf sagte ich nur trocken: „Ach ja, und wann hast du das letzte Mal gelacht? […] lacht jeden Tag!“

Am meisten überrascht mich im Rückblick, dass weder aus diesem Mädchen noch aus dem ehemals besten Freund meines Sohnes gute Schüler:innen wurden. Und vor allem finde ich es auffällig, dass sie beide immer gehemmt und irgendwie verdruckst wirken.

Explosives Temperament 🌋 – Beitrag zu Myriades Impulswerkstatt

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/2022/07/02/einladung-zur-impulswerkstatt-juli-august/

Von jeher war unsere Familie bekannt für das explosive Temperament ihrer Mitglieder. Es gibt einen alten Schwarz-Weiß-Film, in dem sich Grete Weiser 90 Minuten mit Heinz Erhard streitet – lustig von außen, aber auch anstrengend. Genau so.

Mein Papa ist ja inzwischen altersmilde geworden, während meine Mutter zwischen leisem Klagen und lautem Zetern schwankt.

Ich selbst habe über die Jahre wegen meiner Temperamentsausbrüche so viel auf die Mütze bekommen, dass ich gelernt habe, sie zu zügeln.

Meistens. Manchmal jefoch, wenn jemand im meinem Umfeld offenkundigen Mist macht oder spricht und ich mich schon länger zirückgehalten habe, bricht es aus mir heraus: Und dann sptühen die Funken und ich habe die Überzeugungskraft und Ausstrahlung einer mythologischen Gestalt und man könnte Stahl schneiden mit der Glut meines Zorns und Schwerter schmieden.

Wochenende mit Lektüre 📚 und Dankbarkeit 🙏🏻

Ich bin zwar stark erkältet, aber dennoch ganz beseelt von den vergangenen Tagen, in denen ich wieder gemerkt habe, wie viel Energie ich aus meinem Beruf schöpfe und von wie viel netten Menschen ich da umgeben bin.

Bei den Seminatkursprüfungen haben wir sehr kollegial im Team geprüft und zwei zwar lange, aber auch interessante Tage miteinander verbracht.

Die Verabschiedung war sehr feierlich und auch unterhaltsam, wobei es mir, obwohl ich als Tutorin eines Kurses, Rednerin für die Lehrer UND Mutter eines Abiturienten da war, gelang, nicht zu weinen.

Einen Tag später hatte ich noch Kurstreffen mit meinem Deutschkurs und wir haben in Anekdoten geschwelgt.

Jetzt liege ich erkältet und erschöpft, aber glücklich im Bett und lese mich durch die fünfbändige Hexer-Saga, die die literarische Grundlage für den Netflix-Erfolg „The Witcher“ ist. Das ist einfach eine super Story und sehr packend geschrieben.